Duoabend: Beethovens Cellosonaten, Fr., 27.03.2020, 19:00 Uhr

Julian Steckel Violoncello
Paul Rivinius Klavier

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
sämtliche Sonaten für Violoncello und Klavier:
Deux Grandes Sonates pour le Clavecin ou Piano-Forte avec un
Violoncelle obligé. Composées, et dediées à Sa Majesté Frédéric
Guillaume II, Roi de Prusse par Louis van Beethoven

– op. 5 Nr. 1 g-Moll (1796)
– op. 5 Nr. 2 F-Dur (1796)
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Grande Sonate pour Pianoforte et Violoncelle composée et dédiée à Monsieur le Baron de Gleichenstein par Louis van Beethoven
– op. 69 A-Dur (1807 – 1808)
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Deux Sonates pour le Pianoforte et Violoncelle composées par L. van Beethoven
– op. 102 Nr. 1 C-Dur (1815)
– op. 102 Nr. 2 D-Dur (1815)

Sicher erinnern sich viele Besucher noch an die denkwürdige Aufführung aller Bach-Suiten, die Julian Steckel vor zwei Jahren hier im Von-Busch-Hof gespielt hat.
Dieses Mal kommt er zusammen mit einem ebenso prominenten Partner, den wir auch schon mehrfach in Freinsheim gehört haben, mit Paul Rivinius.
Cellosonaten sind eine Erfindung von Beethoven. Animiert durch den musikbegeisterten Preußenkönig komponierte der junge Beethoven die ersten Stücke dieser Art.

Julian Steckel

gehört zum Jahrgang 1982. Er berichtet über sein Ethos, seine Einstellung zum Cellospiel: „Schon mein erster Lehrer hatte Leichtigkeit und Einfachheit zum Kernprinzip des Spielens erhoben. Hör dir zu, plane, was du tust, mach es lieber gleich richtig. Dieser Einsicht verdanke ich eigentlich alles.

Sein Spiel ist von einer Mühelosigkeit, die keine technischen Grenzen zu kennen scheint, eine energische Kraft, die aus wenig Aufwand entsteht. Etwas, was viele suchen und nur wenige finden. Talent und die Kindheit im musikalischen Elternhaus sieht er als Geschenk, genau wie die Begegnung mit seinen Lehrern: Julian Steckel studierte bei Ulrich Voss, Gustav Rivinius, Boris Pergamenschtschikow, Heinrich Schiff und Antje Weithaas. Heute unterrichtet er selbst, als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

Paul Rivinius

Paul Rivinius, Jahrgang 1970, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Seine Lehrer waren zunächst Gustaf Grosch in München, später dann Alexander Sellier, Walter Blankenheim und Nerine Barrett an der Musikhochschule in Saarbrücken.

Nach dem Abitur studierte er zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule und setzte seine Klavierausbildung bei Raymund Havenith fort. Ab 1994 war er an der Musikhochschule München und schloss 1998 sein Studium mit Auszeichnung ab. Zusammen mit dem Clemente Trio gewann er 1998 den renommierten ARD-Musikwettbewerb in München und gastierte anschließend mit diesem „Rising Star“-Ensemble in den zehn wichtigsten Konzertsälen der Welt. Im Rivinius Klavier-Quartett musiziert er gemeinsam mit seinen Brüdern Benjamin, Gustav und Siegfried. Er gehört dem Akanthus Ensemble an und seit 2004 dem Mozart Piano Quartet.


Eintritt: 20 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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